{"id":258,"date":"2018-01-27T19:16:15","date_gmt":"2018-01-27T19:16:15","guid":{"rendered":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/?p=258"},"modified":"2018-02-02T22:00:51","modified_gmt":"2018-02-02T22:00:51","slug":"ich-ein-arbeiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/ich-ein-arbeiter\/","title":{"rendered":"Ich, ein Arbeiter"},"content":{"rendered":"<p><!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> Ich hei\u00dfe Oscar. Ich komme aus einem Dorf namens Gramalote, ich stamme aus einer einfachen Arbeiterfamilie. Es ist schon sehr lange her, dass ich hierher, nach Ca\u00f1o Indio in der Region Catatumbo gekommen bin; das war noch, bevor es den Kokaanbau gab. Damals haben die Menschen Wald gerodet, um Holz zu verkaufen oder Sesam anzubauen. Viel Geld konnte man damit aber nicht verdienen. Deshalb sind sp\u00e4ter so viele Gutsbesitzer auf Kokaanbau umgestiegen. <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 combinado \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_1\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_2\">\n<p> Ich bin kein Gutsbesitzer, ich bin Arbeiter, aber als Arbeiter steht man nat\u00fcrlich auf der Seite des Gutsbesitzers. Wenn es diesem gut geht, hat man wenigstens Arbeit. Mit dem Kokaanbau war es f\u00fcr uns leichter, unser Auskommen zu haben, und die Arbeit war auch weniger anstrengend. Man kann nicht sagen, dass unser Leben v\u00f6llig anders gewesen w\u00e4re, aber es ging uns schon ein wenig besser, und es gab Geld. <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-IMG full pie \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_text_img colum_2 right\">\n<div class=\"box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/2.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"woowContent1100 pure-g box_2\">\n<div class=\"woowTheContent pure-u-1-1 pure-u-md-1-3\"> <!--\/\/\/\/ Texto-1 comillas \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> Jetzt arbeite ich als Holzf\u00e4ller. Die Lage zwingt mich dazu; am liebsten w\u00fcrde ich keine B\u00e4ume f\u00e4llen, denn ich wei\u00df, wie sch\u00e4dlich das ist. Und au\u00dferdem bringt das kaum etwas ein, denn man muss unterwegs st\u00e4ndig Schmiergelder zahlen. Hier gibt es ja kein Gesetz, es gibt nichts, es ist unm\u00f6glich, eine Genehmigung einzuholen, einen Gewerbeschein, um das Holz zu verkaufen. <\/div>\n<\/article><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> Hier gab es fr\u00fcher nur Berge und Wege, sonst nichts. Den Rohzucker und das Salz mussten wir zu Fu\u00df von Vetas oder vom Aussichtspunkt aus hierher schleppen. Das Holz haben wir flussabw\u00e4rts treiben lassen und es dort aus dem Fluss gezogen, wo es nicht mehr weit bis zur Landstra\u00dfe war. Als der Kokaanbau begann, wurde das Maultier das wichtigste Transportmittel. F\u00fcr Benzin, D\u00fcnger, Lebensmittel. Die Kokapflanze war unsere Mutter. Wir sind dadurch zwar nicht reich geworden, und auch unser Arbeitgeber nicht. Aber wir hatten wenigstens eine feste Arbeit. Million\u00e4r ist hier niemand geworden, das ist eine dreiste L\u00fcge. Aber der Kokaanbau hat viele Arbeitspl\u00e4tze geschaffen, weil die Kokaherstellung ein komplexer Prozess mit vielen einzelnen Zwischenschritten ist. Und der Handel ebenfalls. Wenn einem die Lebensmittel ausgegangen sind, konnte man irgendwo in ein Gesch\u00e4ft gehen und anschreiben lassen und das Problem war gel\u00f6st. Heute gibt einem niemand mehr Kredit, nicht einmal f\u00fcr ein bisschen Zucker oder ein Kilo Reis. Wie auch; die H\u00e4ndler wissen ja, dass man nichts hat und nur hoffen kann, irgendeine Art von Beihilfe von der Regierung zu bekommen. <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 combinado \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_1\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_2\">\n<p> Mit dem Drogenhandel hatten wir nichts zu tun. Wir haben nur die Pflanzen geerntet. Das gro\u00dfe Geld haben andere verdient. Zu uns kam immer derselbe Typ, einer mit viel Geld, und dann mussten wir alle anpacken, er hat alles mitgenommen und uns ein Almosen gezahlt, und wir waren damit gl\u00fccklich. Von dieser Arbeit haben wir alle gelebt. <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-1 full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_img colum_full pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/3.jpg\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\">\n<p> Ich bin jetzt 55 Jahre alt und habe vieles gesehen. Zum Beispiel den \u201cPlan Colombia\u201d <sup>1<\/sup>, den \u00c1lvaro Uribe V\u00e9lez verfolgte. Damals hat man uns gesagt, es w\u00fcrde bald keine Armen mehr geben, und beinahe w\u00e4re das auch gelungen, aber nur, indem wir alle umgebracht worden w\u00e4ren. Denn zu uns sind sie nur zum Massakrieren und zum Foltern gekommen. Deshalb mussten wir alle fliehen, ob man wollte oder nicht. Bei uns im Dorf war es besonders schlimm, denn bei uns waren angeblich sogar die H\u00fchner Guerillaangeh\u00f6rige. Damals lie\u00dfen sich die Guerillak\u00e4mpfer zwar immer wieder blicken, aber man kann nicht sagen, das ganze Dorf h\u00e4tte zur Guerilla geh\u00f6rt.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-Texto full pie \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_text_img colum_2 left\">\n<div class=\"box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/4.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"woowContent1100 pure-g box_2\">\n<div class=\"woowTheContent pure-u-1-1 pure-u-md-1-3\"> Ich bin einer der Binnenvertriebenen von damals; aber von der Regierung habe ich nie auch nur ein Kilo Reis bekommen. Denn wenn man sich als Binnenvertriebener verzeichnen lassen wollte, musste man die Daten angeben und manchmal sind sie dann zu einem nach Hause gekommen und haben einen umgebracht. Deshalb habe ich auch keinen Ausweis als Binnenvertriebener. <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> Das alles war in der Zeit, als die Paras <sup>2<\/sup> kamen und gleichzeitig die FARC hier war. Trotzdem blieb ich ruhig, ich war ja niemandem etwas schuldig. Ich arbeitete bei einer evangelischen Familie, und die sagten immer: Wir vertrauen auf Gottes Wort; der Herr wird uns kein Unheil geschehen lassen. Auch als alle weggegangen sind, sind sie hier geblieben und sie haben mich aufgefordert, ebenfalls zu bleiben. Das war genau da, wo jetzt das Sammellager f\u00fcr die FARC-Angeh\u00f6rigen steht, wo jetzt deren H\u00e4uschen stehen. Einmal sollte ich verschiedene Materialien wegbringen: Benzin, \u00d6l, Treibstoff und Zement. Als ich nach der ersten Fuhre zur\u00fcckkam, waren schon zwei Paras in der H\u00fctte und zwei in der K\u00fcche. Als ich sie sah, machte ich kehrt und lief davon, aber sie hatten mich schon gesehen und liefen mir nach. Sie verfolgten mich mit einem Hund, aber ich entwischte ihnen. Da h\u00f6rte ich auch schon die Sch\u00fcsse und die Schreie der anderen Leute, das waren die Evangelischen. Sie wurden alle umgebracht. Ich versteckte mich im Gebirge und schlief dort; zu Fu\u00df erreichte ich schlie\u00dflich die Stadt C\u00facuta. <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-3 simple \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> Diese Zeit war ganz schlimm. Wenn man so etwas erlebt, dann wei\u00df man, was Angst ist und was Terror ist. <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-IMG full pie \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_text_img colum_2 right\">\n<div class=\"box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/5.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"woowContent1100 pure-g box_2\">\n<div class=\"woowTheContent pure-u-1-1 pure-u-md-1-3\"> <!--\/\/\/\/ Texto-1 comillas \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> Sp\u00e4ter kam ich zur\u00fcck, denn die Lage hatte sich wieder beruhigt; und heute, mit der Entwaffnung <sup>3<\/sup> und dem Friedensprozess, ist es viel besser geworden. Und genau von dort, wo jetzt das Sammellager (f\u00fcr die ehemaligen FARC-K\u00e4mpfer) ist, bin ich damals weggelaufen, und deshalb freue ich mich, dass da jetzt H\u00e4user stehen und Menschen wohnen. Und mein Sohn ist jetzt bei mir, er spielt mit denen Fu\u00dfball und hat dort Freunde. Ich erz\u00e4hle denen meine Geschichte, und meinem Sohn sage ich: Schau mal, genau von hier bin ich damals geflohen, jetzt sieh dir an, wie das heute aussieht, siehst du, wie sich das ver\u00e4ndert hat? Das freut einen, es ist doch nicht alles verloren, die Waffen schweigen jetzt und man kann wieder halbwegs normal hier leben. <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-1 comillas \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> Mit dem Frieden ging es auch los mit dem Ausrei\u00dfen der Kokapflanzen <sup>4<\/sup>. Denn wenn die Pflanzungen ein Faktor waren, der den Frieden gef\u00e4hrdete, dann gab es nur eins: weg damit. Heute setzen alle auf die Beseitigung des Kokaanbaus. Aber der Frieden ist nicht alles, er muss den Menschen auch etwas bringen, zumindest etwas zu essen, denn im Augenblick gibt es hier keine Arbeit und die Erwartungen sind sehr hoch. Wir Arbeiter leben weiter wie Vertriebene, denn ohne die Kokapflanzen gibt es hier keine Arbeit. <\/div>\n<\/article><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> Uns wurde gesagt, im Rahmen der Ersetzung (des Kokaanbaus) w\u00fcrde jeder von uns monatlich eine Million Pesos bekommen. Als eine Art Beihilfe, denn es war ja vorauszusehen, dass wir hier keine Arbeit mehr finden w\u00fcrden. Angeblich sollten verdiente Arbeiter auch ein St\u00fcck Land bekommen, aber bis jetzt habe ich davon noch nichts gesehen und langsam mache ich mir Sorgen. <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 combinado \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_1\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_2\">\n<p> Die Gutsbesitzer haben zwar Geld erhalten, aber das werden sie f\u00fcr ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse verwenden und nicht an die Landarbeiter weitergeben. Denn mit diesem Geld wird Ca\u00f1o Indio nicht reich, und auch die Gutsbesitzer nicht, hier m\u00fcssen wir ja alle bei Null anfangen: Ich kann nur immer wiederholen, hier gibt es nichts, das hier ist wie eine W\u00fcste, denn hier gab es schon fr\u00fcher nur die Kokapflanzen und sonst nichts. <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-IMG full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_text_img colum_2 left\">\n<div class=\"box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/6.jpg\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/7.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"woowContent1100 pure-g box_2\">\n<div class=\"woowTheContent pure-u-1-1 pure-u-md-1-3\"> <!--\/\/\/\/ Texto-1 simple \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> Im Augenblick sind alle flei\u00dfig damit besch\u00e4ftigt, die Pflanzen auszurei\u00dfen, alle geben sich gro\u00dfe M\u00fche. Und das ist schon ein Verzicht, denn das wegzuwerfen, was einen bis dahin ern\u00e4hrt hat, das f\u00e4llt einem schwer und riskant ist es auch. Denn als Gegenleistung gibt es nur etwas, was irgendwo in einem Papier steht, und was bisher nicht erf\u00fcllt worden ist.<sup>5<\/sup> <\/div>\n<\/article><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> Wo fr\u00fcher Kokapflanzen angebaut wurden, legen die Gutsbesitzer jetzt Weideland an oder kleine Nutzfl\u00e4chen f\u00fcr die Selbstversorgung. Aber das bedeutet, dass immer mehr Wald gerodet werden muss, denn dort, wo fr\u00fcher die Kokapflanzen standen, w\u00e4chst heute vielleicht noch Gras, aber sonst auch nichts. Da sind nur Stoppelfelder \u00fcbrig geblieben, das hat der Staat gemacht, als die Pflanzungen mit Glyphosat bespr\u00fcht wurden, das ist heute eine Art W\u00fcste. Fr\u00fcher konnte man wenigstens Sesam oder Reis anpflanzen, damit ist es jetzt vorbei. Der Boden gibt das nicht her. Deshalb wird jetzt \u00fcberall Wald gerodet, um neue Felder anzulegen. Das ist jetzt meine Arbeit als Holzf\u00e4ller. <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-2 full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_img colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-2 box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/8.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-2 box_2\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/9.jpg\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 combinado \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_1\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_2\">\n<p> Ich f\u00e4lle die B\u00e4ume und dann kommen die anderen Arbeiter und setzen das Land in Brand, so dass man schlie\u00dflich auss\u00e4en kann <sup>6<\/sup>. Derjenige, der gerade den Baum dort f\u00e4llt, ist mein Sohn. Aber das Holz, das wir schlagen, \u00fcberlassen wir nicht den Flammen. Wir verkaufen es. Das ist ja gutes Brennholz, warum sollten wir es verschwenden. Entweder wir verbrennen es und verkaufen die Kohle, oder wir verkaufen das Holz selbst. Das hilft uns dabei, unser Auskommen zu haben. Davon kann man zwar nicht leben, aber es ist eine Hilfe. Ich hoffe nur, dass wir irgendwann einmal von einer Beh\u00f6rde, dem ICA oder Corponor <sup>7<\/sup>, die Genehmigung bekommen, um das gef\u00e4llte Holz zu verkaufen. Denn wenn ich das Holz wegschaffe und erwischt werde, komme ich ins Gef\u00e4ngnis. Als h\u00e4tte ich es gestohlen, als w\u00e4re das ein Verbrechen. Und das stimmt ja nicht, es ist meine Arbeit. <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-1 full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_img colum_full pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/10.jpg\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 simple-vacio \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_1\"> Jetzt arbeite ich hier und muss aber noch drei Monate warten, bis ich f\u00fcr das verkaufte Holz f\u00fcnfhunderttausend Pesos bekomme. Der Mann, der mir das Holz abnimmt, zahlt nicht sofort. Wenn er es weiterverkauft hat, kommt er und zahlt mir mein Geld. Es ist mir schon klar, dass er mit meinem Geld arbeitet, dass er mit meiner Arbeit arbeitet und ich erstmal leer ausgehe. Das ist ja gerade die st\u00e4ndige Sorge, das ist die Ungewissheit. Das liegt daran, dass es hier nicht genug Arbeit gibt, das ist schon schwer. <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_2\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-4 full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_img colum_3 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-4 box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/11.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-4 box_2\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/12.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-4 box_2\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/13.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-4 box_3\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/14.jpg\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-1 simple \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1 box_1\">\n<p> Hier in Ca\u00f1o Indio hat jeder seine eigene Geschichte. Was uns hier am meisten Sorge bereitet, ist die Zukunft der jungen Leute. Wovon sollen sie leben? Es gibt hier ja nichts, es gibt keine Arbeit, es gibt keine Perspektiven. Ich habe immerhin eine Idee im Kopf. Ich habe ein Projekt. Meine Idee besteht in einer landwirtschaftlichen Genossenschaft, die aus Arbeitern gebildet ist. Dort k\u00f6nnten Studenten drei Stunden in der Woche die Tiere und Pflanzen untersuchen. Auf diese Weise k\u00f6nnte aus der Genossenschaft einmal ein Diplom-Landwirt hervorgehen. Und die Genossenschaft k\u00f6nnte Saatgut produzieren und in den D\u00f6rfern verkaufen. Das w\u00fcrde Arbeitspl\u00e4tze schaffen und wir m\u00fcssten nicht mehr so weit fahren, um an Saatgut zu kommen. <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-2 combinado \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text colum_2 pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-3 box_1\"> <\/div>\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-2-3 box_2\">\n<p> Als wir jetzt die Vereinbarungen unterschrieben haben \u2013 auch ich habe als Arbeiter unterschrieben \u2013 haben wir uns verpflichtet, nichts Illegales mehr zu machen. Keine verbotenen Pflanzen, nichts dergleichen. Aber es ist doch klar, wenn wir jetzt \u00fcberhaupt keine Unterst\u00fctzung bekommen, dann sind wir die zuk\u00fcnftigen Kokabauern. Klar, dann k\u00f6nnen wir ins Gef\u00e4ngnis kommen, f\u00fcnfzig Jahre, hundert Jahre, lebensl\u00e4nglich. Aber was riskiert man nicht alles, wenn man sonst Not leidet? <\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-IMG full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_text_img colum_2 right\">\n<div class=\"box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/15.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"woowContent1100 pure-g box_2\">\n<div class=\"woowTheContent pure-u-1-1 pure-u-md-1-3\"> Der Arbeiter arbeitet ja f\u00fcr alle. F\u00fcr den Gutsbesitzer, f\u00fcr die Regierung, f\u00fcr die Guerillaorganisationen, f\u00fcr die Mafia. Der Arbeiter hat nichts, weder Land noch sonst etwas. Er wird nur von allen ausgesaugt. Er hat keine Perspektiven, er hat nichts. <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-Texto full pie \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_text_img colum_2 left\">\n<div class=\"box_1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/16.jpg\"> <\/div>\n<div class=\"woowContent1100 pure-g box_2\">\n<div class=\"woowTheContent pure-u-1-1 pure-u-md-1-3\"> Mit 55 Jahren bin ich immer noch sehr aktiv. Aber die Kr\u00e4fte lassen nach. Wenn man dieses Alter erreicht hat und wei\u00df, dass man als einfacher Arbeiter sterben wird, dann kann man nichts machen. Aber das d\u00fcrfte nicht so sein. Denn wenn man Ideen hat und eine gewisse Unterst\u00fctzung bekommt, dann kann man es zu etwas bringen. Aber hier ist ja alles v\u00f6llig verwahrlost. <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-1 comillas \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1 box_1\"> Als Kolumbianer wei\u00df ich nicht, ich habe nie etwas bekommen, mir hat nie jemand etwas gegeben. Hier in Ca\u00f1o Indio ist erst jetzt die Landstra\u00dfe repariert worden. Aber es gibt keinen Strom, kein Wasser, keine vern\u00fcnftige Schule. Wann soll das alles kommen? Wenn meine Kinder gro\u00df sind? Wenn meine Enkel gro\u00df sind? Wann? <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ IMG-1 full \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContentFull layout_img colum_full pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1\"> <img src=\"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/wp-content\/themes\/CRONICAS\/assets\/images\/historias\/single-yo-obrero\/17.jpg\"> <\/div>\n<\/article>\n<p> <!--\/\/\/\/ Texto-1 comillas \/\/\/\/--> <\/p>\n<article class=\"woowContent1100 layout_text pure-g\">\n<div class=\"pure-u-1-1 pure-u-md-1-1 box_1 text_comillas gray\" style=\"font-size: 1.1em; font-style: normal;\">\n<p style=\"text-align: center\"> <b>Anmerkungen<\/b> <\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>1<\/sup> Bei dem <b>\u201cPlan Colombia\u201d<\/b> handelt es sich um ein US-Programm zur technischen und milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung Kolumbiens mit dem Ziel der Beseitigung des Drogenhandels, der St\u00e4rkung der Justiz und der Institutionen sowie der Niederschlagung der Guerillaorganisationen. Der sehr umstrittene Plan umfasste die Bespr\u00fchung von Feldern und kolumbianischen Bauern aus der Luft mit dem Wirkstoff Glyphosat sowie den massiven Ausbau der milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten der Regierungstruppen. Einige vertreten die Auffassung, durch die Umsetzung des Plans \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnfzehn Jahren hinweg sei es gelungen, Kolumbien zu einem funktionierenden Staatswesen zu machen. Andere sind dagegen der Ansicht, dass das Programm zu Menschenrechtsverletzungen, Umweltsch\u00e4den und einer gef\u00e4hrlichen Aufsplitterung der Drogenkartelle gef\u00fchrt habe. Daneben kam es infolge der Aktivit\u00e4ten von paramilit\u00e4rischen Gruppen, Regierungstruppen und Guerillaorganisationen in Verbindung mit der Bespr\u00fchung der landwirtschaftlichen Anbaufl\u00e4chen zu einer erheblichen Zunahme der Zahl der Binnenvertriebenen. <\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>2<\/sup> Die Ausdr\u00fccke <b>\u201cParas\u201d oder \u201cParamilit\u00e4rs\u201d<\/b> bezeichnen urspr\u00fcnglich rechtsradikale Gewaltgruppen, die zur Bek\u00e4mpfung der linksgerichteten Guerillaorganisationen gegr\u00fcndet wurden, sich aber im Laufe der Zeit immer mehr verselbst\u00e4ndigten und in kriminelle Banden verwandelten, die ausschlie\u00dflich der Anh\u00e4ufung von Landbesitz und politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Macht sowie in zunehmendem Ma\u00dfe auch dem Drogenhandel dienten. Nach Angaben des Nationalen Zentrums f\u00fcr Historisches Gedenken waren in der Region Catatumbo, in der der Ort Ca\u00f1o Indio liegt, drei paramilit\u00e4rische Verb\u00e4nde aktiv: Bloque Catatumbo, Frente H\u00e9ctor Julio Peinado und Frente Resistencia Motilona. Die Gruppen verbreiteten Angst und Schrecken und f\u00fchrten zu einer Umwandlung der Landnutzungs- und Grundbesitzverh\u00e4ltnisse. <\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>3<\/sup> Der paramilit\u00e4rische Verband Bloque Catatumbo wurde 2004 aufgel\u00f6st. 2006 folgten die Einheiten Frente H\u00e9ctor Julio Peinado und Frente Resistencia Motilona. <\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>4<\/sup> Seit Mai 2007 wird das Im Friedensschluss von Havanna zwischen kolumbianischer Regierung und FARC-Guerilla vorgesehene Programm zur Ersetzung illegaler Anbaufl\u00e4chen umgesetzt. Dabei verpflichten sich die Bauernfamilien, keine neuen Kokastr\u00e4ucher anzupflanzen und sich nicht an Arbeiten im Zusammenhang mit dem Anbau und der Verarbeitung von Koka zu beteiligen. Im Gegenzug erhalten sie ein Jahr lang eine monatliche Ausgleichszahlung, eine Beihilfe zur Einrichtung von Anbaufl\u00e4chen zur Selbstversorgung sowie technische Betreuung. <\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>5<\/sup> Nach Angaben der Vereinten Nationen war der Landkreis Tib\u00fa, zu dem der Ort Ca\u00f1o Indio geh\u00f6rt, im Jahr 2016 der Kreis mit der zweitgr\u00f6\u00dften Kokaanbaufl\u00e4che (12.787 ha) in Kolumbien. In Ca\u00f1o Indio, wo sich eins der Sammellager zur Entwaffnung der FARC-Angeh\u00f6rigen befindet, wurde die Ersetzung der illegalen Anbaufl\u00e4chen im Rahmen eines Pilotprojekts z\u00fcgig in Angriff genommen. <\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>6<\/sup> Es handelt sich hier um eine traditionelle Anbaumethode in waldreichen Gebieten. Dabei werden zun\u00e4chst die B\u00e4ume gef\u00e4llt. Anschlie\u00dfend werden die entstandenen Lichtungen in Brand gesteckt, damit die Asche den Boden fruchtbar macht. Wenn der Boden ausgelaugt ist, wird das gleiche Verfahren an anderer Stelle wiederholt. Auf diese Weise werden gro\u00dfe Waldfl\u00e4chen vernichtet. Daneben tragen auch gro\u00dfe Kraftwerksprojekte, Bergbau und Holzindustrie zur Entwaldung bei. <\/p>\n<p> <\/p>\n<p style=\"font-size: 0.8em; line-height: 1.3em\"> <sup>7<\/sup> <b>CORPONOR<\/b> (Autonome Regionalbeh\u00f6rde Grenzgebiet Nordost): Umweltbeh\u00f6rde der Provinz Norte de Santander. <b>ICA<\/b> (Kolumbianisches Institut f\u00fcr Landwirtschaft): Nationale Beh\u00f6rde f\u00fcr landwirtschaftliche und Ern\u00e4hrungsangelegenheiten. <\/p>\n<p> <\/div>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erinnerungen eines Arbeiters ohne Land <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":261,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258"}],"collection":[{"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":259,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions\/259"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cronicasdesarmadas.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}